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Wo werden die Daten zu den durchgeführten COVID-19-Impfungen erhoben?

Impfstatistik

Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Autorisiertes Personal der Impfzentren und Impfteams kann über die Webanwendung „Digitales Impfquotenmonitoring“ die Daten eingeben und über eine gesicherte Internetverbindung täglich an die Bundesdruckerei übermitteln, wo im Auftrag des RKI die Daten zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen werden.

Stand: 17.12.2020

Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in folgenden Übersichten:

Datenschutzinformation zur Digitalen Impfverwaltung (Stand: 29.01.2021)

Übersicht über die Datenschutzbeauftragte in den Impfzentren

Wo ist die Impfung möglich?

Eine Impfung ist nach aktuellem Stand nur im Impfzentrum am Wohnort oder hilfsweise am Ort des gewöhnlichen Aufenthalts möglich. Der Impfstoff reicht allerdings anfangs nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Wann Sie einen Impftermin für sich vereinbaren können, erfragen Sie bitte an dem für Sie zuständigen Impfzentrum.

Wird dem Personal in Impfzentren ebenfalls eine COVID-19-Impfung angeboten?

Laut Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums wird Impfärztinnen und -ärzten sowie medizinischem Personal, das in Impfzentren tätig ist, eine Impfung angeboten (ImpfV § 2).

Stand: 05.01.2021

Wie wird überprüft, dass die Daten auch stimmen?

Es wird vor Ort überprüft, ob die Impfwilligen tatsächlich die Kriterien erfüllen.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Wie wird die Impfung dokumentiert?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Wie wichtig ist es, dass ich pünktlich bin?

Aufgrund der aktuellen Situation ist es gerade auch im Impfzentrum enorm wichtig, dass die Hygiene- und Abstandsregeln gewahrt werden. Die Termine werden so vergeben, dass möglichst wenig Wartezeiten für Sie entstehen und es nicht zu Ansammlungen von Menschen kommt. Wir bitten daher, die Termine pünktlich einzuhalten, also weder viel zu früh noch zu spät zu kommen.

Wie werden die Termine an die Registrierten vergeben? Kommt der schneller dran, der sich schneller registrieren lässt?

Die Vergabe läuft streng nach der Priorisierung der Gruppen in der Bevölkerung. Darum werden bei der Registrierung etwa das Alter und Risikofaktoren wie Vorerkrankungen abgefragt – oder ob man beispielsweise in der Pflege, im Schulwesen oder Einzelhandel arbeitet. Dann wird innerhalb des Systems überprüft, ob jemand tatsächlich zu den priorisierten Gruppen gehört. Ist das der Fall, wird ein Impftermin vorgeschlagen.

Da zunächst nur die priorisierten Gruppen geimpft werden, bittet das StMGP darum, dass sich zunächst nur Mitglieder der Prioritätengruppen 1 und 2 anmelden. Also etwa Menschen über 70, Vorerkrankte, oder Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen. Wer nicht dazu gehört, soll sich im Moment noch nicht anmelden.

Wer sich dennoch anmeldet, verursacht vermeidbaren Aufwand, da jeder Fall geprüft wird. Zur Klarstellung: Falsche Angaben führen nicht zu einer Impfung. Denn es wird vor Ort überprüft, ob die Impfwilligen tatsächlich die Kriterien erfüllen.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Wie und wo können sich Impfberechtigte für die Impfung anmelden?

Voranmeldung

Für eine Impfung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Bayern an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt auch, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Für die Bevölkerung von Stadt und Landkreis Hof wurde das zentrale Impfzentrum Hofer Land (Ernst-Reuter-Straße 62, 95030 Hof) eingerichtet, das seit Ende Dezember 2020 in Betrieb ist. Weitere Impfzentren in Gemeinden des Landkreises sollen folgen (Stand 03.03.2021).

Für das Impfzentrum Hofer Land stehen folgende Wege zur Verfügung, um sich für eine Impfung voranzumelden:

 

Grundsätzlich kann auch die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 kontaktiert werden. Die Hotline verbindet Sie mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum. – Eine Terminvereinbarung über die Servicestelle des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist leider nicht möglich. Bitte nutzen Sie die oben genannten Wege.

Terminvereinbarung

Nachdem die impfberechtigte Person aus Stadt oder Landkreis Hof ihre Impfbereitschaft über einen der oben beschriebenen Wege erklärt und sich für die Impfung angemeldet hat, erfolgt in einem zweiten Schritt die telefonische Kontaktaufnahme durch das Impfzentrum, um den konkreten Impftermin zu vereinbaren. Dies geschieht, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Ablauf für Angehörige von Einrichtungen (Bewohner, Personal)

Anspruchsberechtigte Personen, die zu einer Einrichtung gehören, der eine Impfung durch ein mobiles Team angeboten wird, bedürfen regelmäßig keiner individuellen Terminvereinbarung. Für Impfungen durch mobile Impfteams erkundigen Sie sich daher bitte bei den zuständigen Stellen in Ihrem Bundesland.

 

 

 

Wie sind die Öffnungszeiten des Impfzentrums Hofer Land?

Prinzipiell hat das Impfzentrum Hofer Land sieben Tage die Woche geöffnet (Montag bis Freitag von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 09:00 – 18:00 Uhr). Die Öffnungszeiten des Impfzentrums hängen jedoch immer auch von der Menge des angelieferten Impfstoffs und der Zahl der Termine ab. Wir bitten zu beachten, dass eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin nicht möglich ist.

Wie läuft die Impfung ab?

Bei der Anmeldung im Impfzentrum gleicht das medizinische Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Für einen wirksamen Schutz ist bei den momentan verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 bis 28 Tagen erforderlich. Den Termin für die Zweitimpfung erhalten Sie im Impfzentrum Hofer Land momentan direkt nach der Erstimpfung.

Wie lange dauert ein Impftermin im Impfzentrum Hofer Land durchschnittlich?
Ein Termin im Impfzentrum dauert ca. 30 – 50 Minuten, je nachdem wie lange aus ärztlicher Sicht eine Nachbeobachtung erforderlich ist.
Wie komme ich zum Impfzentrum ohne eigenes Auto?
Über die Möglichkeit eines (Kranken-)Transports sprechen Sie bitte gegebenenfalls mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse.
Werden die alten Leute trotz des Portals auch noch schriftlich über Impftermine informiert?

Alle Menschen über 80 Jahren mit Erstwohnsitz in Bayern werden per Briefpost über die Corona-Impfung informiert. Bei der derzeit laufenden Ansprache an die Gruppe der Hochbetagten erfolgt eine Orientierung am Medium Briefpost, um hier einen sicheren und vertrauten Informationsträger anzubieten.

Die Nutzer des Impfportals müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch per E-Mail oder SMS kontaktiert, sobald diese an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Personen, die sich über die Telefon-Hotline des für sie zuständigen Impfzentrum registrieren haben lassen, werden zur Terminvereinbarung telefonisch über Impftermine informiert und die die Terminbestätigung mit den erforderlichen Unterlagen, wie beispielsweise Aufklärungsbogen postalisch zugesendet.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Wer wird die Impfungen in den Zentren vornehmen?

In allen bayerischen Impfzentren sind insgesamt über 2.000 Personen beschäftigt. Neben medizinischem (Fach)Personal sowie Verwaltungs- und Sicherheitspersonal arbeiten dort etwa 500 Ärztinnen und Ärzte im Wechseldienst. Insgesamt hatten sich rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) für eine Mitwirkung in den Impfzentren und Mobilen Teams gemeldet.

Bei der Impfung kommt neben Ärzten auch medizinisches Personal zum Einsatz, das eine Impfbefähigung besitzt.

Wer klärt die Patienten über die Impfung und mögliche Nebenwirkungen auf?

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt (sog. Impfarzt) klärt über die Impfungen und mögliche Nebenwirkungen auf.

In den bisherigen klinischen Studien mit insgesamt mehreren zehntausend Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern wurden aktuell keine schwerwiegenden Begleiterscheinungen zur Impfung bekannt. Leichte Autoimmunreaktionen, wie beispielsweise ein kurzfristiges körperliches Unwohlsein, können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund erfolgt verpflichtend nach jeder Impfung eine routinemäßige medizinische Nachsorge.

Wer impft in den Impfzentren? Und wo kommt das Personal her?

Die Impfaufklärung ist zwingend von Ärztinnen und Ärzten vorzunehmen. Die Impfung selbst kann auch an medizinisches Assistenzpersonal delegiert werden. Die Länder und Kommunen müssen sicherstellen, dass ausreichend Personal vorgehalten wird, um die Impfzentren zu betreiben. Dabei werden sie insbesondere von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und medizinischem Personal aus Krankenhäusern vor Ort unterstützt. Aber auch Hilfsorganisationen, die Bundeswehr oder Logistikunternehmen können bei der Organisation und den Betrieb vor Ort helfen.

Stand: 22.12.2020

Wer haftet bei Impfschäden?

Die Haftung für Impfschäden ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt. Gemäß § 2 Nr. 11 IfSG ist ein Impfschaden die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde.
Die Haftung bestimmt sich nach § 60 IfSG.

Gemäß § 60 Abs. 1 IfSG erhält – soweit das IfSG nichts Abweichendes bestimmt – nach der Schutzimpfung wegen eines Impfschadens im Sinne des § 2 Nr. 11 oder in dessen entsprechender Anwendung bei einer anderen Maßnahme wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung auf Antrag Versorgung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes, wer durch eine Schutzimpfung oder durch eine andere Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die

  • von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen und in ihrem Bereich vorgenommen wurde oder
  • auf Grund des IfSG angeordnet wurde oder
  • gesetzlich vorgeschrieben war oder
  • auf Grund der Verordnungen zur Ausführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften durchgeführt worden ist,

eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat.

Wem wird ein COVID-19-Impfstoff zuerst angeboten?

In der Anfangsphase wird nicht genügend Impfstoff für einen flächendeckenden Einsatz vorliegen. Deswegen wird eine Reihenfolge für die Impfungen festgelegt. Menschen, bei denen das Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufs einer COVID-19-Erkrankung hoch ist, sowie Menschen, die aus beruflichen Gründen eine hohe Ansteckungsgefahr oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben, sollen auf freiwilliger Basis zuerst geimpft werden. Die festgelegte Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

Demnach soll die Impfung zunächst Personen über 80 sowie Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden, da diese besonders gefährdet sind. Gleichzeitig empfiehlt die STIKO die Impfung medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege.

In einem zweiten Schritt soll die Impfung der gesamten Bevölkerung offen stehen.

Priorisierungsgruppen (Stand: 07.01.2021):
Höchste Priorität
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)
Hohe Priorität
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen über 70-Jährigen und von Personen mit Trisomie 21, von Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung und von Personen mit einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und Ärztinnen und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patient:innenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
Erhöhte Priorität
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in der Bundeswehr, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation tätig sind
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

 

Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Grundlage: Coronaimpfverordnung

Grundlage für die Priorisierung ist die Coronaimpfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) basiert. In der Coronaimpfverordnung sind die Priorisierungsgruppen im Detail beschrieben.
Am 08. Februar 2021 wurde die Impfverordnung zum ersten Mal neugefasst; Hintergrund sind die  Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes und die Altersbegrenzung für dessen Einsatz in Deutschland. Die wesentlichen Neuerungen im Überblick:

  • In die Gruppen 2 „hohe Priorität“ und 3 „erhöhte Priorität“ wurden weitere Krankheitsbilder aufgenommen bzw. die bereits vorhandenen differenziert bzw. neu zugeordnet.
  • Es dürfen nun zwei (statt bisher eine) enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person oder von Schwangeren bestimmt werden, die dann zur Priorisierungsgruppe 2 gehören.
  • Menschen mit einer Erkrankung, die in der Impfverordnung nicht genannt wird, können eine hohe oder erhöhte Priorität haben, wenn mindestens ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer COVID-Infektion besteht. Dazu bedarf es eines Attestes, das ausschließlich berechtigte Einrichtungen ausstellen dürfen, die von den obersten Landesgesundheitsbehörden und den von ihnen bestimmten Stellen hiermit beauftragt wurden.

 

Die STIKO legt in ihrer aktualisierten Impfempfehlung dar, dass bei der Priorisierung nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden konnten. Deshalb seien Einzelfallentscheidungen möglich. Es obliegt den für die Impfung Verantwortlichen und somit den Impfzentren, Personen, die nicht explizit genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen. Dies betrifft insbesondere Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, für die ein erhöhtes Risiko angenommen werden kann. Rechtliche Grundlage für die Impfpriorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der STIKO beruht.

Unter der Berücksichtigung der Impfquoten, der Erhebungen zur Impfakzeptanz sowie der Studien zur Impfeffektivität und -sicherheit wird die STIKO die Empfehlung zur COVID-19-Impfung regelmäßig evaluieren. Sie wird den wissenschaftlichen Stand zum Erkrankungsrisiko und zu den Impfstoffen, die bereits zur Anwendung kommen oder kurz vor der Zulassung stehen, fortlaufend prüfen und ihre Empfehlung gegebenenfalls anpassen. Eine erste Aktualisierung erfolgte am 8.1.2021, die zweite Aktualisierung wurde am 29.1.2021 veröffentlicht.

Welches Impfzentrum ist für mich zuständig?

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Es gibt aktuell drei Wege zur Vereinbarung eines Impftermins:

  • Sie wenden sich telefonisch direkt an die für Sie zuständige Terminvergabestelle des jeweiligen Impfzentrums. Wir haben für Sie dazu eine Übersichtsliste der Terminvergabestellen erstellt, die Impfzentren sind dort nach Regierungsbezirke gegliedert. Bitte geben Sie mit der Suchfunktion (Bitte drücken Sie dafür die Tasten str + f ) Ihre Postleitzahl ein. Dann wird Ihnen das für Sie zuständige Impfzentrum angezeigt. Die Übersichtsliste zur Terminvergabe finden Sie unter diesem Link.
  • Sie können auch die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Die Hotline verbindet Sie direkt an das für Sie zuständige Impfzentrum. Die Bundes-Hotline ist aktuell von 8:00 bis 22:00 Uhr an sieben Tagen in der Woche zu erreichen.
  • Nutzen Sie die Online-Anmeldung unter www.impfzentren.bayern. Bürgerinnen und Bürger mit ersten Wohnsitz in Bayern können hier bereits von zu Hause aus wichtige Informationen bereitstellen, die für die Impfung wichtig sind. Auf Basis dieser Daten können ab dem 20. Januar 2021 konkrete Impftermine elektronisch vereinbart werden. Für die Online-Anmeldung muss ein persönlicher Account erstellt werden, für den eine E-Mail-Adresse und ein persönliches Passwort hinterlegt werden muss. Danach erfolgt die Angabe persönlicher Daten zur Kontaktaufnahme. Einige Fragen dienen dazu festzustellen, ob man einer besonderen Risikogruppe angehört. Bitte nutzen Sie das Registrierungsportal derzeit nur, wenn Sie zu einer der bekannten Prioritäts-Gruppen gehören.

Eine Terminvereinbarung über die Servicestelle des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist leider nicht möglich. Bitte nutzen Sie die oben genannten zwei Wege.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Stand: 22.12.2020

Welche Daten werden im Impfportal abgefragt?

Konkret erfolgt die elektronische Registrierung nach folgendem Verfahren: Durch E-Mail-Adresse und die Auswahl eines persönlichen Passwort legt man unter der Internetadresse www.impfzentren.bayern zunächst seinen eigenen Account an. Es folgt die Angabe persönlicher Daten zur Kontaktaufnahme. Einige weitere Fragen dienen dazu festzustellen, ob man einer besonderen Risikogruppe angehört (z.B. Daten zum Alter und Berufsgruppe und Vorerkrankungen). Durch diese kurze Anmeldung ist sichergestellt, dass alle Impfinteressierten rechtzeitig kontaktiert werden, wenn ihre Impfung geplant ist, und mit den Zugangsdaten dann ihr Termin vereinbart werden kann.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Welche Daten werden gespeichert?

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Zudem werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um jederzeit sicherzustellen, dass die europäischen und nationalen Vorschriften über den Datenschutz auch von etwaigen externen Dienstleistern beachtet werden.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?
Bitte bringen Sie zur Erstimpfung Ihren Personalausweis (oder einen anderen amtlichen Lichtbildausweis) sowie Ihren Impfpass mit. Sollte kein Impfpass vorhanden sein, können wir Ihnen auch eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Zum Zweitimpfungstermin bringen Sie bitte zusätzlich Ihre Dokumentation der Erstimpfung (Dokument mit zwei QR-Codes) mit.
Was machen Menschen, die sich nicht online anmelden können oder wollen?

Neben dem Online-Registrierungsportal sind auch eine telefonischen Terminvereinbarungen in den regionalen Impfzentren oder über die bundesweite Zentralnummer 116 117 möglich. Das bedeutet, dass der Anrufer durch die kommunalen Telefon-Hotlines sofort mit Namen, Adresse, Alter und sonstigen für die Priorisierung notwendigen Daten in BayIMCO registriert werden.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Für das Impfzentrum Hofer Land stehen folgende Wege zur Verfügung, um sich für eine Impfung voranzumelden:

Was kostet die Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Warum gibt es für die COVID-Impfung Impfzentren?

Für die Einrichtung von Impfzentren gibt es mehrere Gründe:

  • Die Logistik und Organisation in externen Impfzentren wird als leichter erachtet als die Integration in die Regelversorgung. Die Impfzentren werden von den Bundesländern eingerichtet, um mehr Menschen in kürzerer Zeit impfen zu können (FAQ: “Für wen wird die COVID-19-Impfung empfohlen werden – und welche Rolle spielt dabei die STIKO?”). Würden sich alle Menschen, die eine Impfung in Erwägung ziehen, in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen, würde das erheblich länger dauern als in Impfzentren, zumal wohl zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen nötig sein werden. Je früher viele Menschen geimpft sind, umso eher kann die Impfung dazu beitragen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
  • Impfzentren können auch gewährleisten, dass bestimmte COVID-19-Impfstoffe korrekt gelagert werden. Manche Impfstoffe müssen beispielsweise bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert werden, die in Hausarztpraxen oder Apotheken nicht ohne Weiteres gewährleistet werden können. Dazu kommt, dass in Zentren, in denen täglich Hunderte Menschen geimpft werden können, Impfstofflieferungen in großen Mengen/Chargen aufgebraucht werden, bevor sie verfallen. Dies ist insbesondere in Anbetracht der anfänglichen Impfstoffknappheit bedeutsam.
  • Impfzentren erleichtern außerdem die Verteilung des Impfstoffs an Personen, die aus ethischen und medizinisch-epidemiologischen Gründen priorisiert werden, die Impfung also zuerst erhalten sollen (https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/deutsch/gemeinsames-positionspapier-stiko-der-leopoldina-impfstoffpriorisierung.pdf). Das können bspw. Personen mit sehr hohem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung sein. Wenn im Verlauf immer mehr Impfstoffdosen zur Verfügung stehen sollten und alle weiteren Bedingungen wie bspw. Lagerung erfüllt werden können, ist ein Übergang der Impfung in die Regelversorgung geplant.

Stand: 28.12.2020

Warum bekomme ich den COVID-19-Impfstoff erstmal nicht bei meinem Hausarzt?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen steht zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Zum anderen müssen die derzeit verfügbaren Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus sind initial Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar.

In der ersten Phase erfolgen die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht. Zudem sind mobile Teams im Einsatz, die weniger mobile Menschen z. B. in Altenheimen aufsuchen.

In der zweiten Phase sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.

Stand: 22.12.2020

Wann bin ich nach der Impfung immun?
Die Impfung entfaltet ihre volle Wirksamkeit etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung.
Sollen Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Es ist davon auszugehen, dass Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Es liegen jedoch noch keine ausreichenden Daten über die Dauer und Qualität des Schutzes vor. Die STIKO sieht daher grundsätzlich die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung auch nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion. Der geeignete Zeitpunkt hierfür kann jedoch noch nicht angegeben werden.

Personen, die eine labordiagnostische gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind.

Wenn aber das Zurückstellen und wieder Einbestellen bzw. Aufsuchen von Genesenen beispielsweise in Senioren- oder Altenpflegeheimen logistisch schwierig ist, sollten – wenn ausreichend Impfstoffdosen vorhanden sind – alle im Heim Lebenden oder Tätigen eine Impfung angeboten bekommen, auch die Genesenen.

Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion hinsichtlich der Verträglichkeit oder Wirksamkeit ein Problem darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit vor Verabreichung einer COVID-19-Impfung, das Vorliegen einer akuten, asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch auszuschließen. In den Zulassungsstudien der beiden mRNA-Impfstoffe sind auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeschlossen gewesen, die bereits im Vorfeld eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hatten. Insgesamt wurde die Impfung von diesen Personen besser vertragen als von primär seronegativen StudienteilnehmerInnen. Lokale und systemische Reaktionen (Link auf FAQ Nebenwirkungen) nach den Impfungen waren weniger stark ausgeprägt. Die Effektivität der Impfung ist nicht unterschiedlich, wenn bereits eine SARS-CoV-2-Infektion vorangegangen ist.

Stand: 14.01.2021

Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

Stand: 17.12.2020

Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

Ja, der Aufbau des Impfschutzes erfolgt bei allen bisher zugelassenen Impfstoffen gegen das COVID-19 mit zwei Impfungen.
Die Impfstoffe werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine maximale Immunität gegen das Virus erreicht wird.

Die empfohlenen Abstände zwischen den Impfungen betragen z.B. für die mRNA-Impfstoffe (BioNTech, Moderna) 3 bzw. 4 bis 6 Wochen, für den Vektor-basierten Impfstoff (AstraZeneca) 9 bis 12 Wochen. Der Termin für die Zweitimpfung wird entsprechend festgelegt.

Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.

(Stand 03.03.2021)

 

Muss ich mich speziell schützen? Brauche ich eine FFP2-Maske, um das Impfzentrum zu betreten?

Im Impfzentrum Hofer Land besteht FFP2-Maskenpflicht. Sollten Sie Ihre Maske vergessen, erhalten Sie bei uns im Impfzentrum eine FFP2-Maske.

Zudem sollten Sie bei Betreten des Impfzentrums Ihre Hände desinfizieren. Ein Spender mit Desinfektionsmittel steht dafür am Eingang bereit.

Auch am und im Impfzentrum sind die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Mir ist es nicht möglich mein Zuhause zu verlassen – wie kann ich trotzdem geimpft werden?

Eine Impfung im Rahmen eines Hausbesuches ist aktuell (noch) nicht möglich, weil die derzeit zugelassenen Impfstoffe hochsensibel sind und ein Transport sehr schwierig ist.
Über alternative Lösungsansätze wird derzeit beraten.

Bewohner von Einrichtungen werden über Mobile Impfteams versorgt.

Kann man sich impfen lassen, wenn man zuvor bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Die Ständige Impfkommission kann auf Basis der aktuell vorliegenden Evidenz noch keine endgültige Aussage machen, wann Personen mit nachgewiesenermaßen durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion eine Impfung angeboten werden sollte. Nach überwiegender ExpertInnenmeinung sollten Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden. Die Verträglichkeit der Impfung wird jedoch durch eine akute Infektion nicht negativ beeinflusst.

Kann man frei zwischen unterschiedlichen Impfstoffen wählen?

Es ist nicht möglich, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen, weil noch nicht ausreichend Impfstoffe gegen das Coronavirus-SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen. So steht es in der neuen, am 08.02.2021 in Kraft getretenen Impfverordnung. Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt im Rahmen der Therapiefreiheit über die konkrete Durchführung der Impfung.

Kann eine E-Mail-Adresse mehrfach verwendet werden?

Um einen Account anlegen zu können, wird eine eindeutige E-Mail-Adresse benötigt. Es besteht dann die Möglichkeit unter einem Account bis zu fünf Personen für die Impfung
anzumelden.

Die Sicherheit der persönlichen Daten der Bürger hat einen hohen Stellenwert. Für die Erfassung von sensiblen Daten im Internet wird daher eine so genannte 2 Faktor Authentifizierung benötigt, d.h. jeder Nutzer muss 2 unterschiedliche Faktoren der Erreichbarkeit zu seiner eindeutigen Identifizierung angeben. Diese Faktoren sind:

1. E-Mail Adresse: Jeder Nutzer benötigt eine eindeutige E-Mail Adresse, d.h. jede E-mail Adresse kann nur einmal verwendet werden
2. Mobiltelefonnummer: Eine SMS dient als zweiter Faktor. Mobiltelefonnummern können mehrfach verwendet werden (bitte beachten Sie das internationale Rufnummernformat mit +49 statt der führenden Null z.B. +491791234567 statt 0179/1234567). Sobald Sie einen Termin ausgemacht haben, müssen Sie diesen durch eine PIN freischalten, die Sie dann per SMS erhalten.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Habe ich einen Vorteil bei der Terminvergabe, wenn ich mich frühzeitig registriere, auch wenn ich nicht einer der drei Priorisierungsgruppen angehöre?

Die Vergabe läuft streng nach der Priorisierung der Gruppen in der Bevölkerung. Darum werden bei der Registrierung etwa das Alter und Risikofaktoren wie Vorerkrankungen abgefragt – oder ob man beispielsweise in der Pflege, im Schulwesen oder Einzelhandel arbeitet. Dann wird innerhalb des Systems überprüft, ob jemand tatsächlich zu den priorisierten Gruppen gehört. Ist das der Fall, wird ein Impftermin vorgeschlagen.

Da zunächst nur die priorisierten Gruppen geimpft werden, bittet das StMGP darum, dass sich zunächst nur Mitglieder der Prioritätengruppen 1 und 2 anmelden. Also etwa Menschen über 70, Vorerkrankte, oder Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen. Wer nicht dazu gehört, soll sich im Moment noch nicht anmelden.

Wer sich dennoch anmeldet, verursacht vermeidbaren Aufwand, da jeder Fall geprüft wird. Zur Klarstellung: Falsche Angaben führen nicht zu einer Impfung. Denn es wird vor Ort überprüft, ob die Impfwilligen tatsächlich die Kriterien erfüllen.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

Gibt es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus?

Nein. Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland grundsätzlich nicht. Davon ausgenommen ist nur die von der der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung, die seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule vorgewiesen werden muss.

Kommt jetzt eine mittelbare Impfpflicht für Veranstaltungen? Nein, denn mit Blick auf eine allgemeine Gleichbehandlung bietet die persönliche Schutzimpfung für sich noch keinen Anlass, bereits geimpfte Menschen dahingehend zu privilegieren.

Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, wer sich zuerst impfen lassen kann?

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. Der Impfstoff reicht allerdings zu Beginn nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Menschen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs hoch ist sowie Menschen mit einer hohen Ansteckungsgefahr aus beruflichen Gründen sollen auf freiwilliger Basis zuerst geimpft werden.
In einem zweiten Schritt soll die Impfung der gesamten bayerischen Bevölkerung offen stehen.

Grundlage für die Priorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)basiert.

Danach soll die Impfung zunächst Personen über 80 und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden. Diese sind besonders gefährdet. Gleichzeitig empfiehlt die STIKO die Impfung medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege.

Eine Impfpflicht wird es nicht geben!

Gelten die Hygieneregeln und Infektionsschutzmaßnahmen noch für mich, wenn ich geimpft bin?

Ja. Denn auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können.

Neben Impfungen sind ergänzende Hygienemaßnahmen ein wichtiger Baustein des persönlichen Infektionsschutzes. Geeignete Hygienemaßnahmen können die Verbreitung von vielen Krankheitserregern effektiv verringern.

Für wann und wo muss ich den zweiten Impftermin ausmachen?

Der Zweitimpfungstermin sollte 21 bis 28 Tage nach der Erstimpfung liegen.

Aktuell erhalten Sie den Termin für die Zweitimpfung direkt im Anschluss an Ihre Erstimpfung im Impfzentrum Hofer Land.  (Stand 03. März 2021).

Zukünftig soll es so sein, dass Sie direkt bei der Vereinbarung des Termins für die Erstimpfung auch einen Zweittermin im Abstand von 21 bis 28 Tagen fest auswählen.

Bleiben die im Impfzentrum vor Ort per Telefon bereits vereinbarten Termine auch nach der Freischaltung des Impfportals bestehen?

Ja.

Weitere Fragen und Antworten zur Registrierung im Impfportal finden Sie hier.

An welchen Tagen wird in den Impfzentren geimpft?

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. In der Anfangsphase soll an sieben Tagen die Woche geimpft werden.

Der Impfstoff reicht allerdings zu Beginn nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Deswegen werden zuerst mobile Impfteams die am stärksten risikobelasteten Personengruppen direkt vor Ort in den Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäuser impfen.

Das Impfzentrum Hofer Land hat prinzipiell sieben Tage die Woche geöffnet (Montag bis Freitag von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 09:00 – 18:00 Uhr). Die Öffnungszeiten des Impfzentrums hängen jedoch immer auch von der Menge des angelieferten Impfstoffs und der Zahl der Termine ab. Wir bitten, zu beachten, dass eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin nicht möglich ist.