Ihre häufigsten Fragen (FAQ)

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Wo werden die Daten zu den durchgeführten COVID-19-Impfungen erhoben?

Impfstatistik

Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Autorisiertes Personal der Impfzentren und Impfteams kann über die Webanwendung „Digitales Impfquotenmonitoring“ die Daten eingeben und über eine gesicherte Internetverbindung täglich an die Bundesdruckerei übermitteln, wo im Auftrag des RKI die Daten zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen werden.

Stand: 17.12.2020

Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in folgenden Übersichten:

Datenschutzinformation zur Digitalen Impfverwaltung (Stand: 29.01.2021)

Übersicht über die Datenschutzbeauftragte in den Impfzentren

Wird dem Personal in Impfzentren ebenfalls eine COVID-19-Impfung angeboten?

Laut Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums wird Impfärztinnen und -ärzten sowie medizinischem Personal, das in Impfzentren tätig ist, eine Impfung angeboten (ImpfV § 2).

Stand: 05.01.2021

Wie und wo können sich Impfberechtigte für die Impfung anmelden?

Voranmeldung

Für eine Impfung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Bayern an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt auch, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Für die Bevölkerung von Stadt und Landkreis Hof wurde das zentrale Impfzentrum Hofer Land (Ernst-Reuter-Straße 62, 95030 Hof) eingerichtet, das seit Ende Dezember 2020 in Betrieb ist. Weitere Impfzentren in Gemeinden des Landkreises sollen folgen (Stand 03.03.2021).

Für das Impfzentrum Hofer Land stehen folgende Wege zur Verfügung, um sich für eine Impfung voranzumelden:

 

Grundsätzlich kann auch die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 kontaktiert werden. Die Hotline verbindet Sie mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum. – Eine Terminvereinbarung über die Servicestelle des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist leider nicht möglich. Bitte nutzen Sie die oben genannten Wege.

Terminvereinbarung

Nachdem die impfberechtigte Person aus Stadt oder Landkreis Hof ihre Impfbereitschaft über einen der oben beschriebenen Wege erklärt und sich für die Impfung angemeldet hat, erfolgt in einem zweiten Schritt die telefonische Kontaktaufnahme durch das Impfzentrum, um den konkreten Impftermin zu vereinbaren. Dies geschieht, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Ablauf für Angehörige von Einrichtungen (Bewohner, Personal)

Anspruchsberechtigte Personen, die zu einer Einrichtung gehören, der eine Impfung durch ein mobiles Team angeboten wird, bedürfen regelmäßig keiner individuellen Terminvereinbarung. Für Impfungen durch mobile Impfteams erkundigen Sie sich daher bitte bei den zuständigen Stellen in Ihrem Bundesland.

 

 

 

Wie komme ich zum Impfzentrum ohne eigenes Auto?
Über die Möglichkeit eines (Kranken-)Transports sprechen Sie bitte gegebenenfalls mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse.
Wer impft in den Impfzentren? Und wo kommt das Personal her?

Die Impfaufklärung ist zwingend von Ärztinnen und Ärzten vorzunehmen. Die Impfung selbst kann auch an medizinisches Assistenzpersonal delegiert werden. Die Länder und Kommunen müssen sicherstellen, dass ausreichend Personal vorgehalten wird, um die Impfzentren zu betreiben. Dabei werden sie insbesondere von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und medizinischem Personal aus Krankenhäusern vor Ort unterstützt. Aber auch Hilfsorganisationen, die Bundeswehr oder Logistikunternehmen können bei der Organisation und den Betrieb vor Ort helfen.

Stand: 22.12.2020

Wem wird ein COVID-19-Impfstoff zuerst angeboten?

In der Anfangsphase wird nicht genügend Impfstoff für einen flächendeckenden Einsatz vorliegen. Deswegen wird eine Reihenfolge für die Impfungen festgelegt. Menschen, bei denen das Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufs einer COVID-19-Erkrankung hoch ist, sowie Menschen, die aus beruflichen Gründen eine hohe Ansteckungsgefahr oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben, sollen auf freiwilliger Basis zuerst geimpft werden. Die festgelegte Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

Demnach soll die Impfung zunächst Personen über 80 sowie Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden, da diese besonders gefährdet sind. Gleichzeitig empfiehlt die STIKO die Impfung medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege.

In einem zweiten Schritt soll die Impfung der gesamten Bevölkerung offen stehen.

Priorisierungsgruppen (Stand: 07.01.2021):
Höchste Priorität
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)
Hohe Priorität
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen über 70-Jährigen und von Personen mit Trisomie 21, von Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung und von Personen mit einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und Ärztinnen und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patient:innenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
Erhöhte Priorität
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in der Bundeswehr, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation tätig sind
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

 

Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Grundlage: Coronaimpfverordnung

Grundlage für die Priorisierung ist die Coronaimpfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) basiert. In der Coronaimpfverordnung sind die Priorisierungsgruppen im Detail beschrieben.
Am 08. Februar 2021 wurde die Impfverordnung zum ersten Mal neugefasst; Hintergrund sind die  Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes und die Altersbegrenzung für dessen Einsatz in Deutschland. Die wesentlichen Neuerungen im Überblick:

  • In die Gruppen 2 „hohe Priorität“ und 3 „erhöhte Priorität“ wurden weitere Krankheitsbilder aufgenommen bzw. die bereits vorhandenen differenziert bzw. neu zugeordnet.
  • Es dürfen nun zwei (statt bisher eine) enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person oder von Schwangeren bestimmt werden, die dann zur Priorisierungsgruppe 2 gehören.
  • Menschen mit einer Erkrankung, die in der Impfverordnung nicht genannt wird, können eine hohe oder erhöhte Priorität haben, wenn mindestens ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer COVID-Infektion besteht. Dazu bedarf es eines Attestes, das ausschließlich berechtigte Einrichtungen ausstellen dürfen, die von den obersten Landesgesundheitsbehörden und den von ihnen bestimmten Stellen hiermit beauftragt wurden.

 

Die STIKO legt in ihrer aktualisierten Impfempfehlung dar, dass bei der Priorisierung nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden konnten. Deshalb seien Einzelfallentscheidungen möglich. Es obliegt den für die Impfung Verantwortlichen und somit den Impfzentren, Personen, die nicht explizit genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen. Dies betrifft insbesondere Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, für die ein erhöhtes Risiko angenommen werden kann. Rechtliche Grundlage für die Impfpriorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der STIKO beruht.

Unter der Berücksichtigung der Impfquoten, der Erhebungen zur Impfakzeptanz sowie der Studien zur Impfeffektivität und -sicherheit wird die STIKO die Empfehlung zur COVID-19-Impfung regelmäßig evaluieren. Sie wird den wissenschaftlichen Stand zum Erkrankungsrisiko und zu den Impfstoffen, die bereits zur Anwendung kommen oder kurz vor der Zulassung stehen, fortlaufend prüfen und ihre Empfehlung gegebenenfalls anpassen. Eine erste Aktualisierung erfolgte am 8.1.2021, die zweite Aktualisierung wurde am 29.1.2021 veröffentlicht.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Stand: 22.12.2020

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?
Bitte bringen Sie zur Erstimpfung Ihren Personalausweis (oder einen anderen amtlichen Lichtbildausweis) sowie Ihren Impfpass mit. Sollte kein Impfpass vorhanden sein, können wir Ihnen auch eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Zum Zweitimpfungstermin bringen Sie bitte zusätzlich Ihre Dokumentation der Erstimpfung (Dokument mit zwei QR-Codes) mit.
Warum gibt es für die COVID-Impfung Impfzentren?

Für die Einrichtung von Impfzentren gibt es mehrere Gründe:

  • Die Logistik und Organisation in externen Impfzentren wird als leichter erachtet als die Integration in die Regelversorgung. Die Impfzentren werden von den Bundesländern eingerichtet, um mehr Menschen in kürzerer Zeit impfen zu können (FAQ: “Für wen wird die COVID-19-Impfung empfohlen werden – und welche Rolle spielt dabei die STIKO?”). Würden sich alle Menschen, die eine Impfung in Erwägung ziehen, in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen, würde das erheblich länger dauern als in Impfzentren, zumal wohl zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen nötig sein werden. Je früher viele Menschen geimpft sind, umso eher kann die Impfung dazu beitragen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
  • Impfzentren können auch gewährleisten, dass bestimmte COVID-19-Impfstoffe korrekt gelagert werden. Manche Impfstoffe müssen beispielsweise bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert werden, die in Hausarztpraxen oder Apotheken nicht ohne Weiteres gewährleistet werden können. Dazu kommt, dass in Zentren, in denen täglich Hunderte Menschen geimpft werden können, Impfstofflieferungen in großen Mengen/Chargen aufgebraucht werden, bevor sie verfallen. Dies ist insbesondere in Anbetracht der anfänglichen Impfstoffknappheit bedeutsam.
  • Impfzentren erleichtern außerdem die Verteilung des Impfstoffs an Personen, die aus ethischen und medizinisch-epidemiologischen Gründen priorisiert werden, die Impfung also zuerst erhalten sollen (https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/deutsch/gemeinsames-positionspapier-stiko-der-leopoldina-impfstoffpriorisierung.pdf). Das können bspw. Personen mit sehr hohem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung sein. Wenn im Verlauf immer mehr Impfstoffdosen zur Verfügung stehen sollten und alle weiteren Bedingungen wie bspw. Lagerung erfüllt werden können, ist ein Übergang der Impfung in die Regelversorgung geplant.

Stand: 28.12.2020

Warum bekomme ich den COVID-19-Impfstoff erstmal nicht bei meinem Hausarzt?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen steht zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Zum anderen müssen die derzeit verfügbaren Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus sind initial Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar.

In der ersten Phase erfolgen die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht. Zudem sind mobile Teams im Einsatz, die weniger mobile Menschen z. B. in Altenheimen aufsuchen.

In der zweiten Phase sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.

Stand: 22.12.2020

Sollen Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Es ist davon auszugehen, dass Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Es liegen jedoch noch keine ausreichenden Daten über die Dauer und Qualität des Schutzes vor. Die STIKO sieht daher grundsätzlich die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung auch nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion. Der geeignete Zeitpunkt hierfür kann jedoch noch nicht angegeben werden.

Personen, die eine labordiagnostische gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind.

Wenn aber das Zurückstellen und wieder Einbestellen bzw. Aufsuchen von Genesenen beispielsweise in Senioren- oder Altenpflegeheimen logistisch schwierig ist, sollten – wenn ausreichend Impfstoffdosen vorhanden sind – alle im Heim Lebenden oder Tätigen eine Impfung angeboten bekommen, auch die Genesenen.

Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion hinsichtlich der Verträglichkeit oder Wirksamkeit ein Problem darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit vor Verabreichung einer COVID-19-Impfung, das Vorliegen einer akuten, asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch auszuschließen. In den Zulassungsstudien der beiden mRNA-Impfstoffe sind auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeschlossen gewesen, die bereits im Vorfeld eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hatten. Insgesamt wurde die Impfung von diesen Personen besser vertragen als von primär seronegativen StudienteilnehmerInnen. Lokale und systemische Reaktionen (Link auf FAQ Nebenwirkungen) nach den Impfungen waren weniger stark ausgeprägt. Die Effektivität der Impfung ist nicht unterschiedlich, wenn bereits eine SARS-CoV-2-Infektion vorangegangen ist.

Stand: 14.01.2021

Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

Stand: 17.12.2020

Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

Ja, der Aufbau des Impfschutzes erfolgt bei allen bisher zugelassenen Impfstoffen gegen das COVID-19 mit zwei Impfungen.
Die Impfstoffe werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine maximale Immunität gegen das Virus erreicht wird.

Die empfohlenen Abstände zwischen den Impfungen betragen z.B. für die mRNA-Impfstoffe (BioNTech, Moderna) 3 bzw. 4 bis 6 Wochen, für den Vektor-basierten Impfstoff (AstraZeneca) 9 bis 12 Wochen. Der Termin für die Zweitimpfung wird entsprechend festgelegt.

Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.

(Stand 03.03.2021)

 

Muss ich mich speziell schützen? Brauche ich eine FFP2-Maske, um das Impfzentrum zu betreten?

Im Impfzentrum Hofer Land besteht FFP2-Maskenpflicht. Sollten Sie Ihre Maske vergessen, erhalten Sie bei uns im Impfzentrum eine FFP2-Maske.

Zudem sollten Sie bei Betreten des Impfzentrums Ihre Hände desinfizieren. Ein Spender mit Desinfektionsmittel steht dafür am Eingang bereit.

Auch am und im Impfzentrum sind die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Mir ist es nicht möglich mein Zuhause zu verlassen – wie kann ich trotzdem geimpft werden?

Eine Impfung im Rahmen eines Hausbesuches ist aktuell (noch) nicht möglich, weil die derzeit zugelassenen Impfstoffe hochsensibel sind und ein Transport sehr schwierig ist.
Über alternative Lösungsansätze wird derzeit beraten.

Bewohner von Einrichtungen werden über Mobile Impfteams versorgt.