Ihre häufigsten Fragen (FAQ)

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Wo ist die Impfung möglich?

Eine Impfung ist nach aktuellem Stand nur im Impfzentrum am Wohnort oder hilfsweise am Ort des gewöhnlichen Aufenthalts möglich. Der Impfstoff reicht allerdings anfangs nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Wann Sie einen Impftermin für sich vereinbaren können, erfragen Sie bitte an dem für Sie zuständigen Impfzentrum.

Wie wird die Impfung dokumentiert?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Wie wichtig ist es, dass ich pünktlich bin?

Aufgrund der aktuellen Situation ist es gerade auch im Impfzentrum enorm wichtig, dass die Hygiene- und Abstandsregeln gewahrt werden. Die Termine werden so vergeben, dass möglichst wenig Wartezeiten für Sie entstehen und es nicht zu Ansammlungen von Menschen kommt. Wir bitten daher, die Termine pünktlich einzuhalten, also weder viel zu früh noch zu spät zu kommen.

Wie sind die Öffnungszeiten des Impfzentrums Hofer Land?

Prinzipiell hat das Impfzentrum Hofer Land sieben Tage die Woche geöffnet (Montag bis Freitag von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 09:00 – 18:00 Uhr). Die Öffnungszeiten des Impfzentrums hängen jedoch immer auch von der Menge des angelieferten Impfstoffs und der Zahl der Termine ab. Wir bitten zu beachten, dass eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin nicht möglich ist.

Wie läuft die Impfung ab?

Bei der Anmeldung im Impfzentrum gleicht das medizinische Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Für einen wirksamen Schutz ist bei den momentan verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 bis 28 Tagen erforderlich. Den Termin für die Zweitimpfung erhalten Sie im Impfzentrum Hofer Land momentan direkt nach der Erstimpfung.

Wie lange dauert ein Impftermin im Impfzentrum Hofer Land durchschnittlich?
Ein Termin im Impfzentrum dauert ca. 30 – 50 Minuten, je nachdem wie lange aus ärztlicher Sicht eine Nachbeobachtung erforderlich ist.
Wer wird die Impfungen in den Zentren vornehmen?

In allen bayerischen Impfzentren sind insgesamt über 2.000 Personen beschäftigt. Neben medizinischem (Fach)Personal sowie Verwaltungs- und Sicherheitspersonal arbeiten dort etwa 500 Ärztinnen und Ärzte im Wechseldienst. Insgesamt hatten sich rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) für eine Mitwirkung in den Impfzentren und Mobilen Teams gemeldet.

Bei der Impfung kommt neben Ärzten auch medizinisches Personal zum Einsatz, das eine Impfbefähigung besitzt.

Wer klärt die Patienten über die Impfung und mögliche Nebenwirkungen auf?

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt (sog. Impfarzt) klärt über die Impfungen und mögliche Nebenwirkungen auf.

In den bisherigen klinischen Studien mit insgesamt mehreren zehntausend Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern wurden aktuell keine schwerwiegenden Begleiterscheinungen zur Impfung bekannt. Leichte Autoimmunreaktionen, wie beispielsweise ein kurzfristiges körperliches Unwohlsein, können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund erfolgt verpflichtend nach jeder Impfung eine routinemäßige medizinische Nachsorge.

Wer haftet bei Impfschäden?

Die Haftung für Impfschäden ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt. Gemäß § 2 Nr. 11 IfSG ist ein Impfschaden die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde.
Die Haftung bestimmt sich nach § 60 IfSG.

Gemäß § 60 Abs. 1 IfSG erhält – soweit das IfSG nichts Abweichendes bestimmt – nach der Schutzimpfung wegen eines Impfschadens im Sinne des § 2 Nr. 11 oder in dessen entsprechender Anwendung bei einer anderen Maßnahme wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung auf Antrag Versorgung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes, wer durch eine Schutzimpfung oder durch eine andere Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die

  • von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen und in ihrem Bereich vorgenommen wurde oder
  • auf Grund des IfSG angeordnet wurde oder
  • gesetzlich vorgeschrieben war oder
  • auf Grund der Verordnungen zur Ausführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften durchgeführt worden ist,

eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat.

Welches Impfzentrum ist für mich zuständig?

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Es gibt aktuell drei Wege zur Vereinbarung eines Impftermins:

  • Sie wenden sich telefonisch direkt an die für Sie zuständige Terminvergabestelle des jeweiligen Impfzentrums. Wir haben für Sie dazu eine Übersichtsliste der Terminvergabestellen erstellt, die Impfzentren sind dort nach Regierungsbezirke gegliedert. Bitte geben Sie mit der Suchfunktion (Bitte drücken Sie dafür die Tasten str + f ) Ihre Postleitzahl ein. Dann wird Ihnen das für Sie zuständige Impfzentrum angezeigt. Die Übersichtsliste zur Terminvergabe finden Sie unter diesem Link.
  • Sie können auch die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Die Hotline verbindet Sie direkt an das für Sie zuständige Impfzentrum. Die Bundes-Hotline ist aktuell von 8:00 bis 22:00 Uhr an sieben Tagen in der Woche zu erreichen.
  • Nutzen Sie die Online-Anmeldung unter www.impfzentren.bayern. Bürgerinnen und Bürger mit ersten Wohnsitz in Bayern können hier bereits von zu Hause aus wichtige Informationen bereitstellen, die für die Impfung wichtig sind. Auf Basis dieser Daten können ab dem 20. Januar 2021 konkrete Impftermine elektronisch vereinbart werden. Für die Online-Anmeldung muss ein persönlicher Account erstellt werden, für den eine E-Mail-Adresse und ein persönliches Passwort hinterlegt werden muss. Danach erfolgt die Angabe persönlicher Daten zur Kontaktaufnahme. Einige Fragen dienen dazu festzustellen, ob man einer besonderen Risikogruppe angehört. Bitte nutzen Sie das Registrierungsportal derzeit nur, wenn Sie zu einer der bekannten Prioritäts-Gruppen gehören.

Eine Terminvereinbarung über die Servicestelle des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist leider nicht möglich. Bitte nutzen Sie die oben genannten zwei Wege.

Welche Daten werden gespeichert?

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Zudem werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um jederzeit sicherzustellen, dass die europäischen und nationalen Vorschriften über den Datenschutz auch von etwaigen externen Dienstleistern beachtet werden.

Was kostet die Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wann bin ich nach der Impfung immun?
Die Impfung entfaltet ihre volle Wirksamkeit etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung.
Kann man sich impfen lassen, wenn man zuvor bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Die Ständige Impfkommission kann auf Basis der aktuell vorliegenden Evidenz noch keine endgültige Aussage machen, wann Personen mit nachgewiesenermaßen durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion eine Impfung angeboten werden sollte. Nach überwiegender ExpertInnenmeinung sollten Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden. Die Verträglichkeit der Impfung wird jedoch durch eine akute Infektion nicht negativ beeinflusst.

Kann man frei zwischen unterschiedlichen Impfstoffen wählen?

Es ist nicht möglich, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen, weil noch nicht ausreichend Impfstoffe gegen das Coronavirus-SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen. So steht es in der neuen, am 08.02.2021 in Kraft getretenen Impfverordnung. Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt im Rahmen der Therapiefreiheit über die konkrete Durchführung der Impfung.

Gibt es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus?

Nein. Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland grundsätzlich nicht. Davon ausgenommen ist nur die von der der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung, die seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule vorgewiesen werden muss.

Kommt jetzt eine mittelbare Impfpflicht für Veranstaltungen? Nein, denn mit Blick auf eine allgemeine Gleichbehandlung bietet die persönliche Schutzimpfung für sich noch keinen Anlass, bereits geimpfte Menschen dahingehend zu privilegieren.

Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, wer sich zuerst impfen lassen kann?

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. Der Impfstoff reicht allerdings zu Beginn nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Menschen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs hoch ist sowie Menschen mit einer hohen Ansteckungsgefahr aus beruflichen Gründen sollen auf freiwilliger Basis zuerst geimpft werden.
In einem zweiten Schritt soll die Impfung der gesamten bayerischen Bevölkerung offen stehen.

Grundlage für die Priorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)basiert.

Danach soll die Impfung zunächst Personen über 80 und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden. Diese sind besonders gefährdet. Gleichzeitig empfiehlt die STIKO die Impfung medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege.

Eine Impfpflicht wird es nicht geben!

Gelten die Hygieneregeln und Infektionsschutzmaßnahmen noch für mich, wenn ich geimpft bin?

Ja. Denn auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können.

Neben Impfungen sind ergänzende Hygienemaßnahmen ein wichtiger Baustein des persönlichen Infektionsschutzes. Geeignete Hygienemaßnahmen können die Verbreitung von vielen Krankheitserregern effektiv verringern.

An welchen Tagen wird in den Impfzentren geimpft?

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. In der Anfangsphase soll an sieben Tagen die Woche geimpft werden.

Der Impfstoff reicht allerdings zu Beginn nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Deswegen werden zuerst mobile Impfteams die am stärksten risikobelasteten Personengruppen direkt vor Ort in den Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäuser impfen.

Das Impfzentrum Hofer Land hat prinzipiell sieben Tage die Woche geöffnet (Montag bis Freitag von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 09:00 – 18:00 Uhr). Die Öffnungszeiten des Impfzentrums hängen jedoch immer auch von der Menge des angelieferten Impfstoffs und der Zahl der Termine ab. Wir bitten, zu beachten, dass eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin nicht möglich ist.